Ich begleite Menschen an Schwellen.
In Abschied.
In Übergängen.
In Momenten, in denen aus Ohnmacht
Haltung werden kann.
Meine Arbeit verbindet Sprache, Kunst
und eine klare innere Haltung.
Was mich trägt, erzähle ich hier.
Dieser Weg hat einen Anfang.
Als ich meinen Vater zum Sterben nach Hause brachte
und ihn im Krankenwagen begleitete,
sagte der Fahrer im Verlauf unseres Gesprächs:
„Ja, das verändert einen jeden Menschen.
Aber leider vergessen viele wieder.“
Ein Satz, der blieb.
Mein Schlüsselmoment.
Vergessen wollte ich nicht.
Die Begleitung meines Vaters
bis zu seinem letzten Atemzug
war für mich eine intensive und besondere Zeit.
In diesen Tagen habe ich viel gelernt –
über das Leben, über mich, über das Abschiednehmen.
Ich habe erlebt, wie viel Kraft,
Liebe und Leben
in den stillsten Momenten liegen können.
Und ich habe gespürt:
Diese Erfahrung wollte ich nicht
für mich behalten