ÜBER MICH


Diese Seite erzählt von einem Weg,
der mit Abschied begann
und mit einer tiefen Achtung vor dem Leben weitergeht.

Sie erzählt davon,
warum Begleitung für mich mehr ist als ein Beruf –
und warum ich heute vor allem eines tue:

Ich gestalte und halte Schwellen.

In Abschied
In Trauer
In Lebensübergängen

In Momenten,
in denen etwas endet
und das Neue noch keinen Namen hat..

Ich glaube daran, dass gerade dort, wo vieles ins Wanken gerät, aus Ohnmacht wieder Haltung wachsen kann.

Kurz & auf einen Blick

Wofür ich stehe: Begleitung in Abschied, Trauer und Übergängen

Mein Schwerpunkt: Schwellen bewusst gestalten – im Gespräch, mit Kunst und Sprache, in Gruppen und bei Abschieden 

Mit wem ich arbeite: Mit Menschen, die selbst durch schwere Zeiten gehen, und mit Menschen, die andere dabei 

Rahmen: Einzelbegleitung • Gruppenangebote • Abschiedsreden • Weiterbildung

Ort: Praxis in Torgau & online

Menschen zu begleiten ist meine Leidenschaft.
Und bunt ist meine Lieblingsfarbe. 

Bunt zeigt sich in den Farben der Kunst, 
in der Vielfarbigkeit des Lebens 
und in der Einzigartigkeit 
eines jeden einzelnen Menschen. 

Ich bin Candy David, 
Kunsttherapeutin, 
Heilpraktikerin für Psychotherapie, 
Trauerbegleiterin, 
Dozentin &
Autorin.

Vor allem aber bin ich ein Mensch 
mit großer Achtung vor dem Leben -
mit all seinen Facetten. 

Wie dieser Weg begann

Als ich meinen Vater zum Sterben nach Hause brachte, sagte der Fahrer des Krankenwagens während unseres Gesprächs:

„Ja, das verändert einen jeden Menschen. Aber leider vergessen viele wieder.“

Dieser Satz blieb.
Vergessen wollte ich nicht.

Die Begleitung meines Vaters bis zu seinem letzten Atemzug war eine intensive und besondere Zeit. Ich habe erlebt, wie viel Kraft, Liebe und Leben selbst in den stillsten Momenten liegen können.

Aus dieser Erfahrung entstand der Wunsch, andere Menschen in schweren Zeiten zu begleiten.

Ich ließ mich zunächst zur ehrenamtlichen Hospizhelferin ausbilden und begleitete über viele Jahre Sterbende und ihre Angehörigen – auf Palliativstationen, in Pflegeheimen und ambulant.

Dort wurde mir immer wieder bewusst:

Jeder Tod ist einzigartig.
Jede Trauer ist einzigartig.
Jeder Mensch verdient es, in seiner Einzigartigkeit gesehen zu werden.

Um Menschen fachlich fundiert und zugleich in ihrer Ganzheit begleiten zu können, folgten Ausbildungen in systemischer und psychologischer Beratung, Trauerbegleitung, Seelsorge, Psychotherapie und Kunsttherapie.

Heute arbeite ich in meiner eigenen Praxis in Torgau.

Ich begleite Menschen in Lebenskrisen, Trauer und Umbrüchen – auf ihrem Weg zurück zu ihren eigenen Farben.

Was meine Arbeit trägt

Meine Arbeit verbindet Kunst, Sprache 
und eine beziehungsorientierte Haltung.

Würde ist dabei eines der wichtigsten Worte für mich.

Ich begegne Menschen mit Respekt, Wärme und auf Augenhöhe. 
Nicht mit fertigen Antworten oder schnellen Lösungen, sondern mit der Überzeugung, dass jeder Mensch bereits vieles von dem in sich trägt, was er oder sie für den eigenen Weg braucht.

Manchmal braucht es dafür nur einen geschützten Raum.

Ein Gegenüber.

Und vielleicht einen Pinsel in der Hand.

Worte begleiten mich

Lesen hat mir Halt gegeben,
lange bevor ich selbst ein Buch geschrieben habe.

In einer Zeit, in der mir selbst die Worte fehlten, fand ich sie bei anderen. Plötzlich fühlte ich mich verstanden. Nicht mehr allein. Und vor allem: normal.

Vielleicht sammle ich deshalb bis heute Worte.

Worte für Herzgewitter.
Für Dennochtage.
Für Zwischenmenschlichkeiten.
Für Unsagbarkeiten.

Für Dinge, die sich oft erst zeigen, wenn wir ihnen aufmerksam begegnen.

Worte für Erfahrungen, die noch kein Zuhause haben.

Neben meiner Praxistätigkeit entstehen so Texte, Gedichte und Wortsammlungen, die Menschen durch Abschied, Veränderung und das Leben begleiten. 

2026 erschien mein erstes Buch hindurchwege

Und sonst?

Neben meiner Praxistätigkeit unterrichte ich angehende Kunsttherapeut:innen und Heilpraktiker:innen für Psychotherapie.

Ehrenamtlich engagiere ich mich in der Begleitung trauernder Menschen.

Und jenseits aller Rollen bin ich:

Partnerin,
Mutter,
Freundin.

Mutmacherin,
Wortliebhaberin,
Wortsammlerin.

Naturverbunden,
lernbegeistert,
optimistisch.

Mit einer tiefen Liebe
zum Leben
und einer Schwäche
für gute Schokolade.

Leichtigkeit ist nicht 

die Kehrseite 

von Schwere.

Sie steht daneben.



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